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Umweltschutz: Gefahr durch Überfischung der Weltmeere

Eine bedrohliche Situation: Unsere Weltmeere stehen vor dem Kollaps. 29 % der kommerziell genutzten Fischbestände sind bereits überfischt oder erschöpft, weitere 61,3 % sind bis an ihre biologischen Grenzen befischt (FAO, 2016). Dadurch haben nicht nur die lokale Bevölkerung, die auf diese einzige Proteinquelle angewiesen sind, dran zu knabbern. Früher oder später kommt dieser Überlebenskampf auf uns Europäer zu und Prognosen zu Folge wird sich der Lebensstandard, wie wir ihn heute gewohnt sind, drastisch ändern. Der Appetit der Europäer auf billigen Fisch zerstört die Existenz der Fischer vor Ort und schon bald die unsere. Mit Schleppnetzen, groß wie Fußballfelder, mit einem Fassungsvermögen von bis zu 500 Tonnen, werden an einem Tag so viel Fisch aus dem Meer gezogen, wie 50 lokale Fischer zusammen in einem Jahr beschaffen könnten. „Fischereimonster der Fluch der Meere“ heißt die Greenpeace- Publikation, die die zerstörerische Konzentration von Macht und Quoten in der EU-Fischfangindustrie offenlegt. Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten ließen jahrzehntelang zu, dass sich ihre industriellen Fischfangflotten auf eine nicht mehr nachhaltige Größe aufblähten. Die überdimensionierten Fangflotten sind ein globales Problem mit alarmierenden, unbestreitbaren Folgen. Unsere Ozeane sind in einer historischen Krise. Unter den Top 20 der größten Fabrikschiffe befinden sich auch zwei deutsche: Die „ Maartje Theadora“, so lang wie 14 Ostseekutter und der Mega Trawler „Helen Mary“,mit dem sich kein deutscher Kleinfischer-Kutter messen kann. Den Bau der „Helen Mary“ subventionierte die EU 1994 mit umgerechnet 6,2 Millionen Euro. Weitere Details über die Fischereisauerei findest du auf der Website von Greenpeace.

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